Quelleninformationen

Staatsarchiv Hamburg
Ancestry.com. Hamburg, Deutschland, Sterberegister, 1874-1950 [Datenbank online]. Provo, UT, USA: Ancestry.com Operations, Inc., 2015.
Ursprüngliche Daten: Best. 332-5 Standesämter, Personenstandsregister, Sterberegister, 1876-1950, Staatsarchiv Hamburg, Hamburg, Deutschland.

 Hamburg, Deutschland, Sterberegister, 1874-1950

Informationen zur Sammlung

Diese Sammlung enthält Sterberegister aus Hamburg und umfasst die Jahre von 1874 bis einschließlich 1950. Hamburg, die zweitgrößte Stadt Deutschlands, trägt den Titel “Freie und Hansestadt” und ist zugleich ein Bundesland. Sie ist ein bedeutender Medienstandort und für ihre renommierten Kultureinrichtungen mit über 60 Museen bekannt. Zu den zahlreichen touristischen Attraktionen gehören der Fischmarkt, die Reeperbahn, die Speicherstadt, die Musicals, das Miniatur Wunderland und die Alster. Gelegen an der Elbe hat Hamburg den größten Seehafen des Landes, über den von 1850 bis 1934 mehr als 5 Millionen Menschen auswanderten und die Stadt damit zu einem der wichtigsten Auswandererhäfen Europas machten. Die Passagierlisten sind ebenfalls auf der Webseite von Ancestry.de zu finden. Hamburger Passagierlisten, 1850-1934

Die hier erschlossene Sammlung enthält Sterbeurkunden zahlreicher Standesämter des heutigen Stadtgebietes von Hamburg, deren Laufzeiten variieren. Die Register der ehemals preußischen Gemeinden Finkenwerder und Steinbek beginnen bereits ab dem 1. Oktober 1874. In dieser Sammlung fällt der sprunghafte Anstieg an Verstorbenen Ende August 1892 auf, der von dem verheerenden Ausbruch der Cholera in der Stadt zeugt.

Geburts-, Heirats- und Sterberegister sind von den örtlichen Standesämtern im gesamten damaligen Deutschen Reich ab dem 1. Januar 1876 eingerichtet worden. Sie sind chronologisch in der Regel als jahrgangsweise gebundene Sammlung von Dokumenten angelegt, die zusammenfassend als “Personenstandsregister” bezeichnet werden. Gelegentlich sind ergänzend alphabetische Namensverzeichnisse erstellt worden. Die verpflichtende staatliche Beurkundung des Personen- oder Zivilstandes der gesamten Bevölkerung besteht seitdem neben den traditionell weiterhin geführten Kirchenbüchern.

Informationen zu den Dokumenten

Die Sterbefälle sind auf vorgedruckten Formularen beurkundet, die vom Standesbeamten handschriftlich ausgefüllt wurden. Dabei weicht meistens das Sterbedatum von dem der Beurkundung ab. Je nach verwendeten Formularen und individuellen Formulierungen des Beamten sind folgende Angaben zu finden:

  • Laufende Nummer des Dokuments
  • Datum der Beurkundung
  • Anzeigende Person: Beruf, Vornamen, Nachname, Mädchenname, Wohnort, Adresse
  • Verstorbene Person: Beruf, Vornamen, Nachname, Mädchenname, Alter, Konfession, Wohnort, Adresse, Geburtsort, Familienstand, Eltern, Sterbeort und –datum, Zeitpunkt des Todes
  • Unterschriften

Informationen zur Benutzung

Jedes Dokument umfasst eine Seite. Am Rand können nachträglich eingefügte Notizen zu weiteren Ereignissen aus dem Leben des Verstorbenen oder Korrekturen des Standesbeamten vermerkt sein. Diese werden auch als “Beischreibungen” bezeichnet und sind nicht über die Suchmaske erschlossen. In den Beischreibungen werden vor allem auch totgeborene oder vor der Taufe verstorbene Kinder erwähnt, die oft noch namenslos waren. In den Suchergebnissen bleiben in diesen Fällen die Felder “Name” und “Geburtsdatum” leer. Bei der anzeigenden Person handelt es sich oft um einen Verwandten des Verstorbenen. Die einzelnen Laufzeiten erfahren sie nach der Auswahl des Standesamtes in der Box “Diese Sammlung durchsuchen”. Einen Überblick über die Standesämter erhalten sie hier: http://fhh1.hamburg.de/Dibis/form/pdf/stverz.pdf