Quelleninformationen

Stadtarchiv Grafing
Ancestry.com. Grafing, Deutschland, Geburtsregister, 1876-1900 [Datenbank online]. Provo, UT, USA: Ancestry.com Operations, Inc., 2015.
Ursprüngliche Daten: Personenstandsregister Geburtenbücher im Original. Digital images. Stadtarchiv, Grafing, Germany.

 Grafing, Deutschland, Geburtsregister, 1876-1900

Informationen zur Sammlung

Diese Sammlung aus dem Stadtarchiv Grafing enthält Geburtsregister aus Grafing für die Jahre von 1876 bis einschließlich 1900. Grafing liegt etwa 30 km südöstlich von München im Landkreis Ebersberg, Regierungsbezirk Oberbayern im Bundesland Bayern und wurde im Jahre 960 gegründet. Früher wurde der Ort auch als “Grafing am Gries” bezeichnet. Enthalten sind zudem Register der Gemeinde Straußdorf

Geburts-, Heirats- und Sterberegister sind von den örtlichen Standesämtern im gesamten damaligen Deutschen Reich ab dem 1. Januar 1876 eingerichtet worden. Sie sind chronologisch in der Regel als jahrgangsweise gebundene Sammlung von Dokumenten angelegt, die zusammenfassend als “Personenstandsregister” bezeichnet werden. Gelegentlich sind ergänzend alphabetische Namensverzeichnisse erstellt worden. Die verpflichtende staatliche Beurkundung des Personen- oder Zivilstandes der gesamten Bevölkerung besteht seitdem neben den traditionell weiterhin geführten Kirchenbüchern.

Informationen zu den Dokumenten

Die Geburten sind auf vorgedruckten Formularen beurkundet, die vom Standesbeamten handschriftlich ausgefüllt wurden. Dabei weicht meistens das Datum der Beurkundung von dem der Geburt ab. Je nach verwendeten Formularen und individuellen Formulierungen des Beamten sind folgende Angaben zu finden:

  • Laufende Nummer des Dokuments
  • Datum der Beurkundung
  • Anzeigende Person: Beruf, Vornamen, Nachname, Mädchenname, Wohnort, Adresse, Konfession
  • Mutter: Vornamen, Nachname, Mädchenname, Konfession, Ehepartner, Wohnort, Adresse
  • Kind: Geburtsdatum, Zeitpunkt der Geburt, Geschlecht, Vornamen
  • Unterschriften

Informationen zur Benutzung

Jedes Dokument umfasst eine Seite. Am Rand können nachträglich eingefügte Notizen zu weiteren Lebensereignissen des Kindes vermerkt sein. Diese werden auch als “Beischreibungen” bezeichnet und sind nicht über die Suchmaske erschlossen. Bei der anzeigenden Person handelt es sich meistens um eine Hebamme oder den Vater des Kindes.